Kneipenschlägerei:
Eine Kneipenschlägerei wird, wie der Name schon sagt, in Kneipen und Gasthäusern stattfinden. Hierbei zählen weder Gewandtheit in Schwert noch Axt. Dieses Kampfsystem zieht seine Informationen aus eurem Alkoholpegel (Stärke und Geschick) und der Waffe, die ihr während der Kneipenschlägerei aus dem reichhaltigem Inventar der Gaststätte benutzt (Flasche, Stuhl, Tisch ect.)
Gruppenkämpfe:
Für kleinere Gruppen will Funcom ein turnierähnliches System aus Mini-Spielen einführen, welches die Kampfgruppen gegeneinander antreten lässt. Diese Kämpfe werden in instanzierten Mini-Arenen stattfinden.
Die Minispiele:
• Flagge erobern
• gegnerisches Team vernichten
• Gebäude einnehmen
• Anführer töten
Epische Schlachten (massive battle):
In den Schlachten werden dann auch die Formationskämpfe zum Einsatz kommen, da es ohne sie sicherlich schwer sein wird einen Sieg zu erringen. So kann es zum Beispiel passieren, dass eine Gilde, die ihr Hauptquartier in unsicherem Gebiet gebaut hat, sich plötzlich einer Belagerung entgegenstellen muss.
Real Combat Engine
Mit der Real-Combat-Engine wird Funcom uns einen weiteren Leckerbissen in Sachen PvP bieten.
Diese Engine verhindert ein stumpfsinniges Click&Fight! Vorbei sind die Tage, an denen man den Gegner einmal anklickt und der Charakter übernimmt den Rest. Nun muss der Spieler im Kampf nicht nur den Gegner aussuchen, sondern muss auch während des Kampfes immer wieder die Richtung bestimmen aus der der nächste Schlag kommen soll. Diese Angriffsrichtung bestimmt der Spieler hierbei entweder mit dem Joypad, der Tastatur oder der Maus.
Steuerung mit dem Joypad:
Hat ein Spieler sich dazu entschlossen mit dem Joypad zu kämpfen, so regelt er die Angriffsrichtung seiner Attacke mit dem D-Pad
Steuerung mit der Tastatur:
Möchte ein Spieler den Kampf mit der Tastatur bestreiten, so liegen seine Angriffsrichtungen standartmässig auf dem Nummernblock! Die sechs Richtungen sind auf folgende Tasten gelegt:
[7 – oben links] [8 – oben] [9 – oben rechts]
[4 – unten links] [5 – Stoß] [6 – unten rechts]
Natürlich ist es dem Spieler möglich diese Tastenbelegung individuell anzupassen.
Steuerung mit der Maus:
Wer in AoC mit der Maus die Schlagrichtung bestimmen möchte, der muss wohl eine Maus mit sechs oder mehr Tasten besitzen. Es wird nicht möglich sein durch die horizontale oder vertikale Bewegung der Maus die Schlagrichtung zu bestimmen. Dafür ist der Nummernblock vorgesehen. Es heisst also umgewöhnen in AoC.
Echte Kollisionsabfrage
Die Kollisionsabfrage in AoC wird verhindern, dass die gegnerischen Soldaten durch die Reihen eurer Armee pflügen, um die Heiler und Bogenschützen zu attackieren. Um dies zu schaffen müssen sie bei AoC ersteinmal an der ersten Frontlinie vorbei. So wird es zum Beispiel möglich sein, die Bogenschützen nach vorn hin mit einer Mauer aus Kriegern zu schützen, ebenso wie man die eigenen Truppen in Formationen aufstellen kann, welchee es erlauben einen Keil in die gegnerischen Reihen zu schlagen (Keilformation)
Und sollte mal jemand den Eingang in ein Gasthaus blockieren, so wird dies sicherlich zu der einen oder anderen Kneipenschlägerei führen.
Kampf in der Formation
Formationskämpfe, der strategische und kampfentscheidende Teil einer Schlacht. Welche Formation soll man nehmen? Wo stelle ich sie auf? Das sind Fragen, mit denen sich einige Spieler im späteren Spielverlauf auseinandersetzen müssen.
Mit Erreichen des 40. Levels kann ein Charakter den Beruf des Kommandanten (siehe Gildenklassen) erlernen und ist von da an sicher einer der wichtigsten Leute auf dem Schlachtfeld. Der Kommandant wird in der Lage sein seine Truppen in verschiedenen Formationen aufzustellen, um ihnen damit einen Bonus für den Kampf zu bescherren.
Beispiele für die Formationen sind:
• Keilformation
• Phalanxformation
• Pfeilhagel
Innerhalb dieser Formationen erhält jeder einzelne Soldat einen ringförmigen Bereich zugeteilt, welcher farblich markiert wird. Befindet sich der Soldat innerhalb dieser Markierung, so befindet er sich „in der Formation“. Stehen alle Soldaten in ihrem Bereich, so bekommt die Formation einen Bonus, welcher sich auf den Kampf auswirken kann.
Kopfgeld
Das Kopfgeldsystem in Age of Conan soll, so der derzeitige Stand der Dinge, nicht direkt Spielerbelohnend sein, jedoch durchaus im direkten Kontakt mit dem Player vs. Player-Part stehen. Die Idee ist, dass PvP- Griefer und -Corpsecamper, also Leute welche im Player vs. Player unfaire oder unschöne Methoden zum Punktefarming verwenden, durch ein geschicktes Bountysystem ihre gerechte Strafe erhalten.
Spieler, die dem System aufgrund ihrer Aktionen als Griefer bemerkbar werden, werden daher von den NPCs mit Kopfgelder bewertet und entsprechend von Kopfgeldjägern verfolgt. Mit zunehmenden Grieferstatus erhöht sich dieses Kopfgeld und geht letzten Endes sogar soweit, dass ein verhafteter bzw. bezwungener Griefer in einem inGame Gefängnis eine gewisse Strafzeit absitzen muss, während welcher er eventuell sogar öffentlich an einer Art Pranger steht. Alternativ kann der Verfolgte auch versuchen seine Verfolger zu bestechen, was einer inGame Geldstrafe gleich kommt.
Kopfgeldjäger sind hierbei generell NPCs, um die Balance des Ganzen zu gewährleisten und Exploiting (bewusstes Ausnutzen von Schwachstellen im System) auszuschliessen. Das Kopfgeldsystem dient eher dem fairen PvP und weniger dem aktiven Goldfarming.
Städtebau
In bestimmten PvP-Gebieten wird es Gilden möglich sein Gebäude zu erbauen. Städte, Burgen, Türme und Mauern werden dort errichtet und müssen eventuell auch gegen Feinde verteidigt werden. Sollte es zur Schlacht kommen, so wird es zumindest den Verteidigern möglich sein eine Gruppe NPCs anzuheuern, die mit ihnen die Stadt verteidigen. Angreifende Truppen können bei einer Belagerung auf den General (siehe Gildenklassen) zurückgreifen. Dieser ist imstande Belagerungswaffen zu bauen, um die Angreifer beim Stürmen der Stadt zu unterstützen.
Es wird zwar auch Spielerstädte geben, die nicht in PvP-Gebieten liegen werden. Diese müssen aber trotzdem gegen NPC-Invasoren verteidigt werden.
Quelle